Finswimming
Info



Foto 1
400FS bei der Weltmeisterschaft 2007

Foto2
800ST bei den Berliner Meisterschaften 2006

Foto 3
Start der 50FS bei den 1.CMAS World Championships 2007

Foto 4
2000FS bei den Deutschen Meisterschaften Langstrecke 2007

Kurzinformation zum Finswimming

Die Technik:
Das Finswimming ist die derzeit schnellste bekannte Methode der Fortbewegung durch eigene Muskelkraft im nassen Element (bis zu 3,8 m/sec). Der Schwimmer, ausgerüstet mit einer breiten Flosse für beide Füße, einer sog. Monoflosse, benutzt zum Vortrieb lediglich seine Beine. Mit delphinähnlichen Bewegungen schlängelt er sich durch das Wasser, wobei es sich beim Finswimming um eine Ganzkörperbewegung handelt. Das Gesicht bleibt dabei unter Wasser - geatmet wird durch einen Mittelschnorchel.
Finswimmingwettbewerbe finden sowohl in einer Halle als auch im Freigewässer statt. Die Wettkampfdisziplinen entsprechen teilweise denen des klassischen Schwimmens. Es werden Strecken über 50, 100, 200, 400, 800 und 1500 m Finswimming (FS) sowie 4x100- und 4x200-m-Staffeln geschwommen (siehe Foto 1 und 3). Bei den Streckentauchdisziplinen entfällt der Schnorchel. Über 100, 400 und 800 m nutzen die Sportler ein Drucklufttauchgerät (DTG), welches sie unter Wasser vor sich her schieben (siehe Foto 2). Nur die 50 m Streckentauchen (ST) werden ohne Atemhilfsmittel mit angehaltenem Atem zurück gelegt.
Im Freigewässer (siehe Foto 4) werden von den Kindern 1000 bzw. 2000 m und von den Jugendlichen und Erwachsenen 4000 bis 6000 m lange Strecken absolviert. Die offizielle Wettkampfdistanz bei Deutschen und Internationalen Meisterschaften ist 6000 m für Damen und Herren. Im Jahr 2000 kamen erstmals die 20 km hinzu, die mittlerweile zu einem wichtigen Bestandteil internationaler Wettkämpfe geworden sind.

Die Ausrüstung:
Die Maske oder Brille: Der Sportler trägt entweder eine Maske, die der Gesichtsform angepasst ist, oder eine klassische Schwimmbrille.

Der Schnorchel: Beim Schnorchel handelt es sich um einen sogenannten Mittelschnorchel, d.h. er sitzt mittig vor dem Gesicht des Schwimmers. Der Schnorchel darf maximal eine Länge von 48 cm und einen Innendurchmesser von 23 mm aufweisen.

Die Flosse: Geschwommen wird entweder mit den handelsüblichen Duoflossen oder mit der Monoflosse. International wird nur noch diese Flosse benutzt. Sie ist von ihrer Fläche her größer als zwei normale Stereoflossen. Im Gegensatz zu handelsüblichen Stereoflossen ist die Monoflosse auch nicht aus Gummi gefertigt, sondern besteht aus geschichtetem Glasfibermaterial. Die Flossen werden größtenteils in China, Russland und der Ukraine (die führenden Nationen im Finswimming) in Handarbeit und mittlerweile auch maschinell hergestellt.

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Foto 1: Christine Müller

Foto 2: Ina-Mariea Beyer

Foto 3: Christine Müller

Foto 4: Christine Müller