Finswimming

 

The World Games 2009 Kaohsiung

Auch der zweite Tag der Finswimming-Wettkämpfe brachte wieder jede Menge neuer Rekorde. Allen voran die Chinesin Baozhen Zhu, die in ihrem zweiten Rennen erneut Weltrekord geschwommen ist. Sie gewann das Finale über 100FS in 38,11 Sek., Platz 2 ging in 38,81 Sek. an Yaoyue Liang aus China, den dritten Platz teilen sich in 40,42 Sek. die Koreanerin Saerom Choi und die Französin Camille Heitz. Den Sieg über 200FS holte sich der Italiener Stefano Figini in 1:22,10 Min. Er verwies seinen Landsmann Andrea Nava und den Koreaner Gyeongheon You auf die Plätze. Sven Lützkendorf belegte in diesem Rennen Platz 8. Florian Ziegler hatte das Finale trotz Bestzeit von 1:26,92 Min. um gerade Mal eine halbe Sekunde verfehlt. In 3:15,36 Min. über 400FS ließ sich die Russin Vasilisa Kravchuk den Sieg nicht nehmen. Sie stellte damit einen neuen Weltrekord auf, da ihre im Juni geschwommene Zeit aufgrund einer fehlenden Dopingkontrolle nicht anerkannt worden ist. Das Finale über 50ST gewann der Ukrainer Igor Soroka, dicht gefolgt von Evgeniy Skorzhenko und Kwan Ho Lee. In dem abschließenden Staffelrennen siegte überraschend das Team aus der Ukraine mit neuem World Games Rekord, vor Italien und Russland.

Der erste Wettkampftag liegt hinter den Flossenschwimmern und es gab jede Menge fantastische Ergebnisse. Sven Lützkendorf vom SC DHfK Leipzig hat die erste Medaille für das deutsche Finswimming-Team geholt. Der 24jährige Student setzte sich in 3:01,57 Min. auf Bahn 5 schwimmend durch und musste sich lediglich dem Italiener Stefano Figini, der das Rennen in 2:58,64 Min. mit neuem Weltrekord beendete, geschlagen gegeben.

Deutsches Team bei den World Games 2009

Foto: Nicole Matthes

Florian Ziegler bei den World Games 2009

Foto: Tina Hirschfeldt

Florian Ziegler hatte das Finale der schnellsten 8 mit Platz 11 über 400 Meter FS verfehlt. Sandra Pilz konnte sich gegenüber dem Vorlauf noch einmal steigern und schwamm in 1:32,96 Min. auf Rang 4. Franziska Schreiber bestätigte ihre Vorlaufzeit und erreicht in 1:34,95 Min. den 7.Platz. Der Sieg ging mit neuem Weltrekord von 1:29,30 Min. an die Russin Vasilisa Kravchuk. Das Finale über 50ST gewann die Chinesin Zhu Baozhen mit neuer Weltrekordzeit von 15,10 Sek. Tina Hirschfeldt belegte nach 16,93 Sek. Platz 7. Im Vorlauf war sie bereits in 16,80 Sek. einen neuen Deutschen Rekord getaucht. In den abschließenden Staffeln belegte das deutsche Quartett Tina Hirschfeldt, Nicole Matthes, Sandra Pilz und Franziska Staffel mit neuem Deutschen Rekord von 2:49,45 Min. den 6.Platz. Der Sieg ging mit neuem Weltrekord von 2:37,81 Min. an die chinesische Staffel. Die Plätze 2 und 3 holten sich Korea und Russland. Als Startschwimmerin der chinesischen Staffel schwamm Yaoyue Liang in 38,79 Sek. einen neuen Weltrekord.