| Finswimming | |||
|
|
Herbstpokal
|
||
Nach (relativ) langer Pause war es mal wieder soweit! Die neue Wettkampfsaison ging für die meisten mit dem Herbstpokal des TC fez am 2. Oktober 2004 los. Pünktlich um drei Uhr füllte sich die Schwimmhalle mit Sportlern aus elf Vereinen sowie der tschechischen und deutschen Nationalmannschaft. Einige kannten die Halle, andere wiederum nicht. Einige kamen frisch aus dem Bett, andere hatten schon 8 Stunden Arbeit hinter sich. Fast pünktlich gegen 16.30 Uhr starteten die 50m Finswimmingder Damen. In dieser Disziplin schwammen Shorty, Sarah und Franziska. Alle konnten sich steigern und schwammen Bestzeiten. Weiter ging es mit 400m FS. Hier gingen für den Berliner TSC Christine, Leila, Janika und ich (Ina) an den Start. Es war nicht nur mein erster Start über 400m, auch Leila startete an diesem Wochenende das erste Mal für unseren Verein. Ein herzliches Willkommen in Berlin!!! Jedenfalls ging es mir je näher der Start rückte
immer schlechter. Nach einigen Ideen wie man den Start verpassen könnte,
dachte ich mir dann: „Irgendwann muss ich da eh durch.“ Also:
Rauf auf den Startblock und rein ins Wasser. Die anderen in meinem Lauf
begannen ein verdammt schnelles Rennen, sodass ich nach den ersten 50m
nur noch ihre Flossen sah. Dies sollte sich jedoch ändern, denn durch
mein „Anbaden“ ließ ich mir hinten raus noch die Möglichkeit
ein wenig schneller zu schwimmen. Vom letzten Platz im Lauf schaffte ich
es auf den letzen 150m, mich noch auf den Dritten zu schieben. Jani schlug
kurz nach mir auf der anderen Seite des Beckens an. Ich glaube wir waren
beide froh, dass wir diese verdammt langen 400m hinter uns hatten. Da der Herbstpokal für die Nationalmannschaft ein kleiner „Testlauf“ werden sollte, wurden auch Strecken geschwommen die nicht in der Ausschreibung standen. So tauchte Yves (TC Fez) während der 400m FS der Herren und schlug natürlich als erster an. Mit einem deutlichen Abstand kamen dann auch unsere Jungs Christine W., Josef und Christian E. ins Ziel. Während den Pausen ging es bei uns sportlich
weiter, denn schließlich konnten die kleinen Jungs nicht still sitzen
und „hampelten“ und tobten mit Matti
und seinem kleinen Bruder Nils am Beckenrand, sodass man schon das ein
oder andere Mal um die beiden Blondschöpfe bangen musste. Die Zeit verging, es wurde dunkel und irgendwann wollten wir einfach nur noch alle nach Hause und diesen Wettkampf hinter uns bringen. Ein kleines Highlight war, dass wir zwei Damen-Staffeln hatten. Ich weiß nicht wann das das letzte Mal der Fall war. Die „Oldtimer-Staffel“ in der Besetzung Leila, Ina, Cathrin und Christine gewann das Rennen in einem Anschlagfinish vor den Rostocker Damen. Unsere zweite Staffel, in der Besetzung Shorty, Franzi, Sarah und Jani erreichte bei den Damen den 3. Platz. Unsere Männer - 2xChristian, Josef und Felix - strotzen nur so vor Kraft. Trotz der energieraubenden Blondschöpfe folgten sie unserem Beispiel und erreichten mit einem beachtlichen Vorsprung den ersten Platz. In der Mannschaftswertung fanden wir uns am Ende auf Platz 5 wieder, hinter Rostock, Wernigerode, Döbeln und Pößneck. Der einzige Pokal für den Berliner TSC ging an Josef, der über 50 ST und 50 Freistil die Nase vorn hatte. Glücklich, das alles überstanden war und man sich der frischen Luft nähern konnte, ging wieder ein Samstag vorbei. Doch der nächste Samstag, den wir in dieser Besetzung verbringen werden, kommt bestimmt. Ina-Mariea Beyer plus "Heinzelmännchen" |
|||
| Abteilung | Info | Aktuell | Termine | Sportler | Ergebnisse| Berichte | Fotoarchiv | Rekorde | |||