Finswimming
Deutsche Jugend- und Juniorenmeisterschaften

Die Deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaften im Finswimming fanden dieses Jahr vom 2. bis zum 4. Mai in Erlangen statt.

Als wir am Freitag nach einer lustigen Fahrt in Erlangen ankamen, hatten wir noch genügend Zeit, um zu relaxen, bevor der Wettkampf richtig losging. Auf dem Plan standen die langen Strecken (1500 FS, 400 DTG und die 4x200 FS Staffeln).

Gleich an diesem Tag überraschte Carolin Stut (TSC Rostock) über 400 DTG mit einem neuen Deutschen Jugendrekord. Sie verbessert die 26 Jahre (!) alte Bestmarke um eine Sekunde.

In der Staffel lieferten sich unsere Jungs (Christian W., Christian E., Josef und Alex) ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit Rostock um den 2. Platz und konnten dieses für sich entscheiden.

Anschließend fanden wir nach einer (unfreiwilligen) Stadtrundfahrt doch unseren Gasthof in Erlangen.

Um uns schon mal für den nächsten Tag zu stärken, suchten wir – wie immer - ein McDonald’s-Restaurant auf (ich glaube wir haben mit unseren hungrigen Jungs, die Namen brauch ich da nicht zu erwähnen (grins), den Laden leergegessen).

Am nächsten Tag fuhren wir in alter Frische zur Halle und arbeiteten uns während des Wettkampfes von Platz 24 in der Gesamtwertung auf den 8. Platz vor.

Der Höhepunkt dieses Tages und des ganzen Wettkampfes stellte die 4x100 FS Staffel am Nachmittag dar. Wiedereinmal schwammen unsere Helden ein spannendes Rennen und konnten sich die Silbermedaille knapp vor Rostock sichern.

Der Sonntag bestand dann nur noch aus drei Wettkämpfen, wobei sich das Freibecken und die Liegewiese neben der Schwimmhalle während der 800 FS allgemeiner Beliebtheit erfreute.

Zusammenfassend erzielten wir eine Medaillenbilanz, die sich sehen lassen kann.


6mal 7mal 4mal

Nach den Wettkämpfen und den folgenden Siegerehrungen ging es dann am frühen Nachmittag in einem aufgeheizten Bus (aldiweil Sonneneinstrahlung) ohne Klimaanlage nach hause (man stelle sich jetzt vor, dass wir in dem Bus arg mit der Hitze kämpfen mussten).

Die Rückfahrt entwickelte sich trotzdem noch zu einem spaßigen Erlebnis (wie sollte es auch anders sein, bei dieser tollen Truppe ).

Das einzige, was ich bedauere, ist, dass wir keine Damenmannschaft hatten, mit der wir an den Start gehen konnten. Ansonsten war es ein schöner Wettkampf und an dieser Stelle bedanken wir uns bei unserem Busfahrer und Trainer Herr Beck. Nicht zu vergessen sind unsere beiden fleißigen Kampfrichter Erika und Christopher.

Jule